15.04.2026
Mailand Frühling

a&o Reisebericht: So war das lange Osterwochenende in Mailand

Alle Jahre wieder kommt die gleiche Frage auf? Wohin fahren wir in den Osterurlaub? Die vier freien Tage am Stück sind ideal für einen Kurzurlaub. Schon Anfang des Jahres entschieden wir uns, nach Italien zu reisen und Mailand zu besuchen. Ausschlaggebend waren der günstige Hotelpreis sowie preiswerte Flüge – da machst du nichts falsch mit. Und wir hofften auf sonniges Frühlingswetter und so viel sei bereits verraten: Das Wetter hätte besser nicht sein können, jeden Tag zwischen 20 und 25 °C und Sonne! Es folgt der ausführliche Reisebericht unseres sechstägigen Ostertrips, der als Vorlage für andere Reisende dienen kann.

a&o Milano Ca Granda

Gründonnerstag: Anreise nach Mailand und Check-in

Ganz entspannt begann der Ostertrip nach Mailand am Berliner Flughafen BER. Der FEX brachte uns schnell und pünktlich aus der Stadtmitte zum Flughafen und bis auf die defekten Rolltreppen klappte alles wunderbar. Da das Flugzeug erst um 14:30 Uhr starten sollte, blieb am Vormittag noch genug Zeit, das Handgepäck zu packen – für fünf Nächte hat der Rucksack gerade so ausgereicht.

Mit leichter Verspätung hoben wir ab und landeten um 16:30 Uhr am Mailänder Flughafen Linate. Dank der präzisen Information zur Anfahrt auf der a&o Webseite wussten wir, wie wir zu fahren haben. Wir stiegen in die Metro M4 – praktischerweise muss keine Fahrkarte gekauft werden, sondern nur kurz die Kreditkarte bzw. das Smartphone am Drehkreuz aufgelegt werden. Die Einzelfahrt kostet 2,20 EUR und mit zwei Umstiegen erreichten wir die Metrostation Ca' Granda (M5) nach etwa einer Stunde. Von dort sind es nur ein paar Minuten zu Fuß bis zum a&o Milano Ca Granda.

Der Check-in klappte reibungslos, wir mussten nur noch die City Tax bezahlen – 5,00 EUR pro Person und Nacht. Kurz ins schön eingerichtete Zimmer zum Frischmachen und auspacken und kurz danach waren wir bereit, den Urlaub starten zu können. Da die Sonne schien entschieden wir uns, mit 1-2 kühlen Bierchen von der a&o Hotelbar zu starten und saßen draußen in der Sonne. Danach erkundeten wir ein bisschen die direkte Umgebung und suchten uns ein Restaurant zum Abendessen – natürlich sollte es eine italienische Pizza Diavola mit scharfer Salami sein.

Danach ging es schon zurück ins a&o Hotel, denn schließlich ist so ein Anreisetag auch strapaziös und wir hatten für die nächsten Tage ein straffes Programm geplant – inspiriert von diesen a&o Reisetipps: ► Tagesausflüge von Mailand zu den Oberitalienischen Seen

Ufer von Como am Comer See

Karfreitag: Ausflug nach Como am Comer See

Nach einem richtig guten Frühstück am a&o Frühstücksbuffet – mit leckerem italienischen Cotto-Schinken und frischen Brötchen – nahmen wir die Straßenbahnlinie 7 bis zum nahegelegenen Bahnhof Greco Pirelli. Dort kauften wir am Automaten Fahrkarten für die Fahrt nach Como San Giovanni mit der S-Bahn S11 zum Preis von 5,20 EUR pro Person. Die Abfahrt war um 9:39 Uhr und die Ankunft um 10:40 Uhr. Da der Karfreitag kein Feiertag ist in Italien, war der Zug nicht sehr voll und in Como angekommen fanden wir einen endlos langen Wochenmarkt vor, auf dem es neben Lebensmittel auch allerlei Modeartikel gab sowie Haushaltswaren.

Nach einer halben Stunde auf dem Markt steuerten wir die Basilika San Fedele an, da diese nur bis 12:00 Uhr mittags geöffnet hatte und sonst erst wieder ab 15:30 Uhr zu besichtigen war. Anschließend war es Mittagszeit und wir kehrten für einen Aperol Spritz direkt gegenüber in die Pasticceria Aida an der Piazza San Fedele ein – leider war der Service sehr langsam und unaufmerksam, aber so hatten wir genug Zeit, den Trubel zu beobachten. Danach schlenderten wir durch die Gassen und besuchten die Kathedrale Santa Maria.

Weiter ging es endlich zum Seeufer, an der Bootsanlegestelle fanden wir eine lange Warteschlange vor. Entlang der Promenade weiter in Richtung Norden passierten wir die nächste lange Warteschlange, dieses Mal für die Bergbahn Funicolare Brunate. Unser Ziel war die von weitem sichtbare Wasserfontäne der Villa Geno. Noch einige Meter weiter (hinter dem Schwimmbad) kehrten wir zum Mittagessen im Ristorante La Vita è Bella ein – es gab "Elefantenohr" ein großes paniertes Nackenkotelett direkt am See mit herrlichem Blick auf die vielen Wasserflugzeuge, die alle paar Minuten starteten und landeten. Echt beeindruckend!

Nach einem entspannten Nachmittag mit Spaziergang und vielen Fotos ging es dann vom fast direkt am See gelegenen Bahnhof Como Lago um 16:46 Uhr mit dem Regionalzug R17 zurück nach Mailand bis zur Endstation Milano Cadorna. Wer den Bahnhof nach rechts verlässt, kommt kurz danach zur Basilika Santa Maria delle Grazie – weltbekannt für das Wandgemälde "Das letzte Abendmahl" von Leonardo Da Vinci. Wir gingen jedoch nach links in Richtung Parco Sempione bzw. Castello Sforzesco, das gut besucht war zur Abendzeit (ca. 18 Uhr).

Durch den Torre del Filarete hindurch, an der Fontana di Piazza Castello vorbei, ging es immer geradeaus entlang der Via Dante und der Piazza Mercanti zur Piazza del Duomo, dem Domplatz. Der gewaltige Mailänder Dom leuchtete von der Abendsonne angestrahlt magisch und erhob sich majestätisch zwischen den sehenswerten Bauwerken rund um den Platz. Wir besichtigten die Galleria Vittorio Emanuele II und am anderen Ende die Mailänder Scala und den Palazzo Marino von außen.

Im Old Wild West gab es Grillhähnchen zum Abendessen und von der Tramhaltestelle Cairoli ging es dann später mit der Straßenbahn 4 in Richtung a&o Hotel zurück. Dort besuchten wir noch die Hotelbar und nach einem kühlen Bier und einem Cuba Libre lümmelten wir uns aufs Bett und schauten noch etwas Fernsehen vor dem Schlafengehen – immerhin gab es Sat.1 als deutschsprachigen TV-Sender.

Lugano am Luganer See

Samstag: Ausflug nach Lugano in die Schweiz

Frühstück Nr. 2 war deutlich besser besucht als am Vortag, als wir fast alleine waren. Ein Zeichen dafür, dass das a&o Hotel über das Wochenende und die Feiertage gut ausgelastet ist – also besser rechtzeitig ein Zimmer buchen, bevor es zu spät ist!

Mit dem Bus 42 von der nahen Haltestelle fuhren wir zum Hauptbahnhof Milano Centrale und waren erst einmal schwer beeindruckt von der gigantischen Größe des Bauwerks, das 1931 eingeweiht worden ist und auf dessen 24 Gleisen täglich rund 500 Züge fahren für weit über 300.000 Fahrgäste. Mit dem RE80 in Richtung Locarno ging es dann ab 9:43 Uhr nach Lugano in die Schweiz – Fahrzeit 75 Minuten, Fahrpreis 16,00 EUR. Die Zugfahrt führte an Como vorbei und wir konnten schöne Blicke auf den Luganer See genießen – mit den schneebedeckten Alpengipfeln im Hintergrund.

In Lugano angekommen führte uns der Weg hinab in die Innenstadt an der Kathedrale San Lorenzo vorbei, die wir kurz besuchten. Auf der Piazza Riforma und Piazza Manzoni waren Marktstände aufgebaut und wir schlenderten in Richtung Uferpromenade, um dort auf einer Parkbank den Blick auf das Wasser und die Ausflugsschiffe zu genießen. Für 10,00 CHF kann ein Tretboot gemietet werden und es gibt auch Motorboote. Als Tagesausflügler fehlte uns dafür die Zeit, sodass wir unseren Erkundungsspaziergang fortsetzten zum und zum Park Ciani weitergingen, wo verschiedene Spielstationen für Kinder und Familien anlässlich des Osterwochenendes aufgebaut waren.

Aus Zeit- und Kostengründen entschieden wir uns für einen Besuch bei Burger King und folgten der Seepromenade in südlicher Richtung bis zur Kirche Santa Maria von den Engeln. Zur Kaffeezeit gingen wir ins Coop-Kaufhaus in der historischen Einkaufsgasse Via Nassa, wo es nachmittags ein günstiges Kaffeegedeck (Kaffee und Kuchen für 5,90 CHF) gibt. Schon um 16:02 saßen wir wieder im Zug zurück, denn wir hatten mehr oder weniger alles bzw. genug gesehen.

Zurück am Bahnhof Milano Centrale besuchten wir die direkt am Bahnhofsgebäude angrenzende Markthalle Mercato Centrale Milano, bekamen einige Häppchen zum Kosten angeboten und nahmen an einem der vielen Tische Platz, um einen Aperitif zu genießen – es gab zahlreiche Spritz-Getränke im Angebot, von Aperol über Hugo bis zu Sarti und vielen mehr. Da wir so beeindruckt waren von der Bahnhofshalle, entschieden wir uns im Wagamama zu Abend zu essen – mit perfektem Blick von oben auf das Gewusel in der Halle. Für den Ausblick war es auch gut, ansonsten waren wir mit dem Service, Speisen und Getränken leider nicht ganz zufrieden. Mit der historischen Tram der Linie 5 fuhren wir zurück zum Hotel und ließen den Abend an der Hotelbar ausklingen.

Isola Bella vor Stresa am Lago Maggiore

Ostersonntag: Ausflug nach Stresa am Lago Maggiore

Der Ostersonntag begann natürlich wieder mit dem Frühstück bei a&o, jedoch hatten wir es heute etwas eilig, da wir den Zug nach Stresa um 9:25 Uhr kriegen mussten, sonst wären wir frühestens erst am Nachmittag angekommen und das war uns zu spät. Also fuhren wir um kurz vor 9:00 Uhr mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof und quetschten uns auf die letzten freien Plätze im Zug (RE4), der ein weiteres Mal sehr voll war. Die 80 Minuten Fahrzeit wollten wir aber auch wirklich nicht im Stehen verbringen. Der Preis für die Fahrkarte beträgt 8,60 EUR pro Person.

In Stresa angekommen gingen wir hinab zur Seepromenade und entschieden uns dann, zuerst nach links/Westen in Richtung Isola Bella zu gehen. Der Blick auf See, Inseln und Berge war fantastisch und wir überlegten, ob wir von Carciano für nur 2,50 EUR übersetzen sollten zur Isola Bella – wo es neben den Gärten und dem Palazzo Borromeo auch mehrere Restaurants gibt. Solltet ihr machen, wir haben uns jedoch dagegen entschieden und werden das aber beim nächsten Besuch eines Tages nachholen.

Nach einer kurzen Mittagspause im Restaurant an der ehemaligen Seilbahnstation Funivia Stresa–Mottarone, die seit dem tragischen Unglück 2021 geschlossen ist, gingen wir zurück bis ins beschauliche Stadtzentrum von Stresa. Die kleinen Gassen waren gut besucht und an der schönen Piazza Luigi Cadorna machten wir es uns in der Sonne gemütlich. Nach mehreren Spritz-Getränken in der Sonne stiegen wir um 18:23 wieder in den Zug zurück nach Mailand und kehrten um kurz vor 20:00 Uhr in ein Restaurant am Hauptbahnhof ein, bevor es dann mit der Tram 5 zurück zum a&o Hotel ging.

Lecco

Ostermontag: Ausflug nach Lecco am Lago di Lecco

Ein weiterer Feiertag in Mailand stand bevor, aber dieses Mal wollten wir ausschlafen und in Ruhe frühstücken. Wir haben erst nach 10:30 Uhr das a&o Milano Ca Granda verlassen und sind wieder mit der Tram 5 zum Hauptbahnhof gefahren, wo um 10:57 Uhr der RE8 nach Tirano fahren sollte. Aufgrund der relativ späten Uhrzeit war der Zug noch voller als die anderen bisher und so blieben uns für den Fahrpreis von 5,20 EUR pro Person nur Stehplätze zur Verfügung – aufgrund der relativ kurzen Fahrzeit von knapp 40 Minuten war das jedoch einigermaßen akzeptabel.

Lecco liegt am südöstlichen Arm des Comer See, der daher auch Lago di Lecco genannt wird. Vom Bahnhof immer geradeaus erreicht man nach nur wenigen Minuten die Piazza Garibaldi. Wir folgten der Via Roma bis zur Piazza XX Settembre, wo wir im Außenbereich einem der zahlreichen Lokale und Cafés in der Sonne Platz nahmen. Nach einem kühlen Getränk gingen wir weiter über die Piazza Mario Cermenati zum Seeufer. Ausflugsschiffe, die bis nach Bellagio fahren, halten am Schiffsanleger von Lecco. Bellagio zählt zu einem der schönsten Orte am Comer See – direkt an der Landspitze, wo sich der See teilt. Wenn wir das nächste Mal in der Ecke zu Besuch sind, fahren wir dort hin – oder alternativ mit dem Zug gleich weiter bis Varenna.

Wir spazierten jedenfalls weiter entlang der Uferpromenade Lungolago di Lecco, jedoch gab es außer dem schönen Blick nicht viel zu entdecken. Verschiedene Verkaufszelte mit Schmuck, Mode, Handtaschen und mehr waren aufgebaut und hier und dort wurde auch etwas gekauft. Aufgrund des späten Frühstücks und des geplanten zeitigen Abendessens, gab es nur eine Kleinigkeit am frühen Nachmittag: Kuchen bzw. Panini für den kleinen Hunger in der Bar & Pascticceria Centrale an der Via Roma. Ein Stückchen weiter besuchten wir die Kirche Santuario Beata Vergine della Vittoria, gingen noch bis zum Fluss Adda, der den Lago di Lecco mit dem weiter südlich gelegenen Lago di Garlate verbindet.

Wir entschieden uns, nicht zu spät zurückzufahren (um die Menschenmassen zu vermeiden) und auch die etwas langsame S-Bahn (S8) zu nehmen, die in Lecco einsetzte. Vorher ging es aber noch zur Basilica di San Nicolò mit dem weithin sichtbaren Symbol der Stadt, dem Glockenturm Campanile San Nicolò. Leider ging der Plan nicht auf, der Bahnsteig war voller Menschen, die zurück nach Mailand wollten. Die S8 um 17:06 Uhr hatte 15 Minuten Verspätung, ein früherer Regionalzug war ebenfalls völlig überfüllt, sodass zahlreiche Reisende auf dem Bahnsteig zurückblieben. Als die S-Bahn einfuhr wurde extrem gedrängelt, die ankommenden Passagiere kaum aus der Bahn gelassen, eine ältere Dame beinahe zu Fall gebracht und beim Einstieg gezerrt, geschubst und geschimpft. Furchtbar!

Mit diesem – leider – äußert negativen Eindruck von den Italienern ging es zurück nach Mailand bis zur S-Bahn-Station Greco Pirelli. Um uns zu beruhigen gingen wir zu Fuß in Richtung a&o bzw. zu dem Pizzabäcker, den ich mir vorab rausgesucht hatte. Und ich sag euch was, die Pizzeria La Bufalotta wird euch nicht enttäuschen! Es gab leckere neapolitanische Pizzen und viele, viele Einheimische bestellten welche zum Mitnehmen für ihre Familien zu Hause. Natürlich musste es wieder eine Pizza Diavola sein für mich! Zufrieden und satt ging es den restlichen Weg zu Fuß zurück ins a&o, wo wir noch einen leckeren Longdrink zu uns nahmen.

Dom zu Mailand

Dienstag: Check-out, Mailänder Dom und Rückflug

Nun war es schon so weit, der letzte Tag unserer Osterreise nach Mailand stand an. Nach dem Frühstück packten wir in Ruhe unsere Rucksäcke, die wir noch bis zur Abreise am frühen Nachmittag im Hotel ließen, und fuhren mit der Metro zur Station Duomo – dem Mailänder Dom bzw. Domplatz. Wir buchten online über die Website Eintrittskarten für den Dom und waren nach kurzer Wartezeit und Sicherheitscheck nach etwa 5 bis 10 Minuten schon drinnen. Karten gibt es auch am Ticketschalter rechts neben dem Dom zu kaufen, das haben wir aber erst später gesehen.

Der Dom und seine Architektur begeisterten uns, es gab vieles zu sehen und zu entdecken – kein Wunder, denn schließlich ist er eine der größten Kirchen der Welt. Der Baubeginn war vor etwa 650 Jahren und Napoleon ließ sich hier im Jahr 1805 zum König von Italien krönen. Das nächste Mal wird auch das Dach des Doms besichtigt, was gegen eine Extragebühr möglich und auch sehr beliebt ist. Wir wollten jedoch lieber nochmal eine kleine Runde und ein Stück laufen, bevor wir mit der Straßenbahn 4 zurück zum Hotel fuhren, um unser Gepäck abzuholen.

Mit der Metro ging es dann um 14:00 Uhr zum Flughafen mit den Linien M5, M2 und M4, was vom a&o Milano Ca Granda aus etwa eine Stunde dauerte – völlig okay, zumal es vermutlich auch noch kürzere Fahrmöglichkeiten geben würde (M5, S-Bahn, M4). Die Sicherheitskontrolle im Flughafen Mailand Linate ging zügig, sodass wir noch Zeit zum Mittagessen hatten und eine letzte Pizza im Flughafenrestaurant der Kette Rossopomodoro aßen. Die Zeit verging schnell und kurz danach saßen wir im Flugzeug in 11.000 Metern Höhe und blickten hinab auf die Alpen, deren schneebedeckte Gipfel ein schier endloses Meer zu bilden schienen. Wirklich schön und beeindruckend ging unsere Reise hiermit zu Ende.

Milano Centrale

a&o Reisetipps für Mailand

Die folgenden vier Apps solltet ihr auf eurem Smartphone installieren, um den Trip nach Mailand perfekt planen zu können und jederzeit informiert zu sein:

  • ATM: Die App für den innerstädtischen Nahverkehr in Mailand. Ob Bus, Tram, Metro oder S-Bahn, diese App navigiert euch sicher durch die Stadt und verrät, wo ihr umsteigen müsst, wann die nächste Bahn kommt usw.
  • Trenord: Fahrplanauskünfte, Verbindungen und Fahrkartenkauf in einem – die App vom regionalen Verkehrsanbieter Trenord ist ideal, um schnell und günstig Fahrtickets zu kaufen – online, ohne Anstehen am Automaten. Vergesst nicht, das Ticket vor Fahrtantritt zu aktivieren! Das gilt auch, wenn ihr ein echtes physisches Ticket am Automaten gezogen habt – einmal an den Scanner halten, um das Ticket zu aktivieren!
  • Trenitalia: Warum auch immer, die Fahrt nach Stresa war nicht über Trenord buchbar, sondern nur über Trenitalia. Da die Fahrkarten personalisiert sind mit Namen, ist die Buchung via App komfortabler als am Automaten – die zudem oft eine Warteschlange haben.
  • a&o App: Die a&o App auf deinem Smartphone ermöglicht es dir, deine Buchung für das a&o Hotel in Mailand, aber auch für alle weiteren a&o Hotels und Hostels zu verwalten. Perfekt zur Übersicht, aber auch für die Buchung selbst. Und mit dem kostenlosen a&o Club sparen Gäste bei jeder Buchung sowie bei der mobilen Bestellung von Softdrinks an der a&o Bar!

Des Weiteren ist es wichtig, bei den Metrostationen immer "Tap in & out" zu beachten: Also Kreditkarte/Smartphone am Drehkreuz auflegen, damit sich dieses öffnet, aber beim Verlassen der Metrostation auch wieder auschecken. Der beste Tarif wird automatisch berechnet (bis hin zur Tageskarte bei. Die Einzelfahrt kostet 2,20 EUR und ist für 90 Minuten gültig. Bei Bus und Tram wird nur eingecheckt, nicht ausgecheckt.

Ein letzter Geheimtipp: Am Hauptbahnhof Milano Centrale können die Bahnsteige nur über Drehkreuze betreten werden. Kurz vor Abfahrt der Züge wird es daher sehr voll – entweder rechtzeitig ankommen und durchgehen oder (das ist der Tipp) den "Staff"-Eingang (rechts neben den Drehkreuzen) benutzen. Dort stehen Bahnhofsmitarbeitende, die dich durchwinken, wenn du das Ticket zeigst – egal ob auf dem Smartphone oder als echte Fahrkarte. Das geht deutlich schneller.

Viel Spaß in Mailand und Umgebung! Vielleicht nicht unbedingt zu Ostern, da es aufgrund der Feiertage vor allem in den Zügen sehr voll war. Für ein langes Wochenende oder gar eine Woche gibt es jedoch genügend zu sehen und zu erleben. Mit 1-2 Tagen mehr wären wir sicherlich auch noch zum Gardasee gefahren – mit dem Zug bis Desenzano und von dort mit dem Schiff weiter nach Sirmione. Das steht auf der Must-see-Liste für den nächsten Mailandbesuch – so wie einige weitere Sehenswürdigkeiten, sodass wir auf jeden Fall nochmals zurückkommen müssen!

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