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Kategorie
Hotelmagazin


28.01.2013
17:35

Hostelfeeling pur mit edYOUtain!


edYOU...was?! Wir zeigen euch, was wir uns da Feines für Euch ausgedacht haben und wer könnte das besser als einer der Pioniere! Viel Spaß beim Lesen...

 

Die ganze Wahrheit über edYOUtain!

Also, ich weiß ja nicht wie's bei euch zu Hause abläuft, aber meine Eltern betonen ja gelegentlich gerne mal wie toll damals doch alles war. Mir flattern bei der Vorstellung daran bunte Schlaghosen mit Batikmustern und schiefe Gitarrenklänge in einer 70er Jahre-Hostelküche entgegen.

Ja, sollen sie reden. Finde ich auch gut so. Nur machen wir’s bei A&O besser! Ob du nun mit spacigem Business-Rollkoffer oder Backpack bei uns eincheckst, ist uns völlig gleich. Das good old Hostelfeeling 2.0 reloaded bekommst du bei uns definitiv! „ edYOUtain“ nennt sich der Spaß und kombiniert cooles Entertainment mit Education-Aspekten (davon kannst du dann beim nächsten Kaffeeklatsch Mutti erzählen, die wird sich freuen).

Torsten, unser Prachtexemplar von einem A&O-Hostelmanager, hat uns Rede und Antwort gestanden und erklärt dir genau, worauf du dich bei edYOUtain freuen kannst!

 

Maike (M): So, nun schieß los - Was ist edYOUtain eigentlich?

Torsten Loos (TL): In erster Hinsicht Spaß für unsere Gäste! Also verschiedene unterhaltsame und bildende Komponenten, die für mehr Gemeinschaftssinn und gemütliches Hostelfeeling sorgen sollen. Aber eigentlich geht es um mehr. Denn anders als in Hotels sollen die Gäste nicht auf ihren Zimmern vor ihren Fernsehern vereinsamen, sondern sich einfach entspannt in die Lobby und Bar setzen können, um Leute kennenzulernen, sich auszutauschen und dabei das Gefühl haben Teil einer reiselustigen Familie zu sein.
Dafür müssen natürlich Möglichkeiten geschaffen werden. Und genau darum haben wir uns die letzte Zeit gekümmert, nämlich die Ideen auf einem Blatt Papier wirklich umzusetzen.

 

M: Für wen ist edYOUtain gedacht? Backpacker, Schulklassen, Familien, Business-Reisende?

TL: Prinzipiell für alle, das ist absolut unbegrenzt. A&O hat sich mit Absicht nicht auf eine bestimmte Richtung festgelegt, unser Leitmotiv ist ja „günstig, zentral gelegen und für alle“. D.h. neben den offensichtlich jungen Gästen schätzen auch ältere Leute das jugendliche Flair und machen mit. Familien wiederum freut es, dass die Kleinen sich in der Kids Corner austoben und herumrennen können.

 

M: Wie kommt das EdYOUtain-Konzept bei den Reisenden an?

TL: Super! Wir führen diese Komponenten, von denen ich sprach, ja wirklich step by step ein. Der 1. Schritt war das Malbuch für Kinder mit einer eigens entwickelten A&O-Story, das kommt bei den Familien super gut an.

Die PhotoFunbox, die es seit kurzem bei uns gibt, wird auch unglaublich gut angenommen. Wenn sich das erst einmal im Hostel herumgesprochen hat, passiert es, dass man dafür auch schon mal Schlange steht. Es ist einfach ein super Souvenir von der Stadt und kostet überhaupt nichts! Das ist ja der Gedanke dahinter: Man übernachtet günstig und will nicht zusätzlich sämtliche Entertainment-Möglichkeiten bezahlen müssen. Unsere Karaoke- und Wii-Abende sind deshalb auch völlig gratis.
Zu finden sind die Sachen ganz easy, wir stellen alle Sachen immer präsent in die Gemeinschaftsbereiche.

 

M: Ich habe bei euch auch eine A&O Bibliothek entdeckt. Wird die denn genutzt?

TL: Na logo! Man sieht da immer Leute vor stehen und zum Schmökern ins Sofa setzen. Ein Buch in der Hand nimmt die erste Hemmung sich vielleicht irgendwo allein dazuzusetzen, Gespräche darüber können sich entwickeln und zum Entspannen reicht es allemal!

 

M: Funktioniert das auch als „Book Swap“?

TL: Ja, vor allem den Backpackern ist das Prinzip „Tausche ein gelesenes gegen ein anderes Buch“ bekannt und gerade da besonders beliebt. Wenn jemand ein Buch unbedingt auslesen möchte trotz Abreise am nächsten Morgen, darf er oder sie es natürlich mitnehmen.

 

M: Ein Teilgebiet ist ja auch Social Media. Welche Rolle spielt das für euer Hostel?

TL: Ich muss gestehen, ich persönlich habe dazu keine große Beziehung (Anm. d. Red.: Torsten lacht und fühlt sich plötzlich sehr alt), aber für unsere Gäste hat es eine super wichtige Bedeutung. Man merkt das ja sofort an der Rezeption, denn das Erste, wonach die Jungs und Mädels fragen, ist das WiFi-Passwort. Und wenn man mal drauf achtet, ist der erste Gang meist zu Social Networks wie Facebook.

 

M: Glaubst du, dass das „alte Hostelfeeling“ durch EdYOUtain wieder mehr ins Leben geholt wird?

TL: Unbedingt! edyoutain trägt dazu bei, gerade bei A&O-Häusern, die nicht mehr so „hostel like“ sind wie wir hier im F’hain, mehr soziale Nähe zu schaffen und dieser gängigen Unart von Hotelbetreibern, Leute mit einer Glotze im Zimmer abzuspeisen, den Garaus zu machen.

Das Schöne daran ist, dass das alles von sich aus passiert und wir gar nicht mehr viel machen müssen. Die Leute haben so eine Lust drauf die Sachen zu entdecken. Das ist ein echter Selbstläufer. Also definitiv, edYOUtain ist ein Riesenschritt in diese Richtung!

 

M: Wie sollen eigentlich die Message Boards funktionieren?

TL: Eigentlich ganz simpel. Du schreibst deine Message drauf, z.B. „Hat wer Lust vor dem Frühstück joggen zu gehen? Dann triff mich an der Rezeption um 7 Uhr.“  Noch deinen Namen und das Datum vielleicht und dann kannst du schauen, ob wer drauf antwortet. Zukünftig soll das Ganze auch „halb-online“ funktionieren. Wenn die Technik stimmt, wird eine Kamera deine Nachricht auf die A&O-Website projizieren, sodass mehr Leute sie sehen und darauf antworten können. Wir geben dem Ganzen momentan kreativen Freiraum. Wenn sich jemand künstlerisch austoben möchte, begrüßen wir auch das.

 

M: Klingt alles sehr cool. Hab Dank für deine Zeit! Hey, wollen wir noch ein Foto in der PhotoFun Box machen?

TL: Ja, klar! (Anmerkung der Redaktion: Sucht uns oben im Bild!)

(kuehn)Gravatar: kuehn

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