Harry Potter in Edinburgh: die magische Seite der Stadt für kleines Budget
Darum gilt Edinburgh als eine der magischsten Städte Europas
Edinburgh ist rau, mystisch und voller Geschichten – genau die Art von Stadt, in der Fantasie lebendig wird. Zwischen mittelalterlichen Gassen, dunklen Friedhöfen und alten Schulen schrieb J.K. Rowling große Teile der Harry-Potter-Reihe. Dazu kommen echte Hexenprozesse, Geisterlegenden und eine Skyline, die mit ihren Türmen und Burgen stark an Hogwarts erinnert. Kein Wunder, dass Fans aus aller Welt hier auf Spurensuche gehen.
Das Beste: Viele der bekanntesten Edinburgh Harry Potter Spots lassen sich kostenlos oder mit kleinem Budget entdecken – perfekt für Backpacker und Budget-Reisende.
Auf den Spuren von Harry Potter: Schreiborte von J.K. Rowling
The Elephant House & weitere Cafés
Das berühmteste Café im Zusammenhang mit Harry Potter ist das Elephant House. Hier soll J.K. Rowling zeitweise an den frühen Bänden geschrieben haben – mit Blick auf Edinburgh Castle. Wichtig zu wissen: Das Café war nach einem Brand längere Zeit geschlossen. Ob und wann es wieder öffnet, sollte man vor dem Besuch prüfen. Trotzdem ist der Ort für Fans ein beliebter Fotospot.
Alternativ lohnt sich ein Besuch im Spoon Café & Bistro (früher Nicolson’s Café). Auch hier schrieb Rowling an Harry Potter – und es ist bis heute geöffnet.
Edinburgh Castle – Hogwarts-Feeling real
Hoch über der Stadt thront Edinburgh Castle auf einem vulkanischen Felsen. Die Silhouette erinnert stark an Hogwarts und soll J.K. Rowling inspiriert haben. Auch ohne Eintritt wirkt der Anblick magisch: Viele der besten Aussichtspunkte auf die Burg sind kostenlos, etwa von der Royal Mile oder aus den Closes der Altstadt.
Edinburghs "Winkelgasse": Die echte Diagon Alley der Stadt
Victoria Street – Vorbild für die Winkelgasse?
Die Victoria Street gilt als das reale Vorbild für die Winkelgasse. Die geschwungene Straße mit ihren bunten Fassaden, kleinen Läden und schmalen Treppen wirkt wie aus einem Zauberbuch. Heute finden sich hier Souvenirshops, Vintage-Läden und natürlich auch der ein oder andere Edinburgh Harry Potter Shop.
Wer nach dem Keyword sucht: Ja, das ist die berühmte Edinburgh Harry Potter Winkelgasse – im Englischen wird sie oft direkt mit der Diagon Alley verglichen.
Grassmarket & Royal Mile
Nur wenige Schritte entfernt liegt der Grassmarket, früher ein Hinrichtungsplatz, heute ein lebendiges Viertel mit Pubs und Blick auf die Burg. Von hier gelangt man weiter zur Royal Mile, deren enge Closes (Seitengassen) für echte Hogwarts-Vibes sorgen.
Friedhöfe & Namen: berühmte Harry Potter Spots in Edinburgh
Greyfriars Kirkyard
Ein absolutes Must-See ist der Greyfriars Kirkyard. Auf dem alten Friedhof finden Fans Grabsteine mit Namen wie McGonagall oder Riddle – Inspirationen, die Rowling hier gesammelt haben soll.
Wichtig: Der Friedhof ist ein realer Gedenkort. Bitte respektvoll verhalten, nichts berühren oder beschädigen und Rücksicht auf andere Besucher nehmen.
George Heriot’s School – Hogwarts in echt?
Gegenüber dem Friedhof liegt die George Heriot’s School. Die vier Türme und der Innenhof erinnern stark an Hogwarts. Offiziell bestätigt ist die Inspiration nicht, doch viele Fans sehen klare Parallelen. Besichtigt werden kann die Schule nur von außen – der Blick reicht aber völlig aus.
Harry Potter Tour Edinburgh: Geführte Rundgänge für Fans
Welche Touren gibt es?
In Edinburgh werden zahlreiche Harry Potter Touren angeboten, darunter:
- klassische Walking-Touren durch die Altstadt
- Kombinationen aus Harry-Potter- und Ghost-Tour
- private Touren oder große Gruppentouren
Lohnt sich eine geführte Tour?
Eine Harry Potter Tour Edinburgh lohnt sich besonders für alle, die Hintergrundgeschichten, Quizfragen und versteckte Details schätzen. Achte bei der Auswahl auf:
- Sprache der Tour
- Dauer (meist 1,5–2 Stunden)
- Gruppengröße
- Kinderfreundlichkeit
Self-Guided Tour für Sparfüchse
Wer unabhängig bleiben will, kann die Highlights einfach selbst ablaufen:
- Start bei einem Schreibcafé
- Greyfriars Kirkyard
- George Heriot’s School
- Victoria Street & Grassmarket
- Blick auf Edinburgh Castle
Hexen, Prozesse & echte Geschichte: Edinburghs dunkle Seite
Witches’ Well & Castle Esplanade
Edinburgh war ein Zentrum der schottischen Hexenverfolgung. An der Witches’ Well nahe der Castle Esplanade erinnert heute ein kleines Denkmal an die Opfer. Der Stopp ist kostenlos und bietet geschichtlichen Kontext jenseits von Fantasy.
Witchcraft heute
In der Altstadt gibt es kleine Museen und Touren zum Thema Magie und Hexenglauben, etwa in der Nähe von Chalmers Close. Sie setzen sich ernsthaft mit der Geschichte auseinander und vermeiden reinen Grusel-Kitsch.
Budget-Tipp: DIY-Witch-Walk
- Witches’ Well
- Grassmarket
- dunkle Closes entlang der Royal Mile
Viele Infotafeln, Aussichtspunkte und Fotospots sind frei zugänglich.
FAQ: Harry Potter in Edinburgh
Ist Edinburgh offiziell die Heimat von Harry Potter?
Nein, aber viele Orte haben J.K. Rowling nachweislich inspiriert.
Gibt es eine echte Winkelgasse in Edinburgh?
Die Victoria Street gilt als reales Vorbild.
Sind die Harry Potter Spots kostenlos?
Viele ja – besonders Friedhöfe, Straßen und Aussichtspunkte.
Fazit: Magie erleben – auch mit kleinem Budget
Edinburgh verbindet echte Geschichte mit literarischer Fantasie wie kaum eine andere Stadt. Schreiborte, Friedhöfe, Gassen und der Blick auf Edinburgh Castle machen den Zauber greifbar – auch ohne großes Budget.
Wer zentral und günstig übernachten möchte, findet im a&o Hostel Edinburgh City den perfekten Ausgangspunkt, um die Stadt und ihre magische Seite zu entdecken.
Hinweis: Für die Einreise nach Großbritannien gilt ein neues ETA-Verfahren. Informiert euch rechtzeitig vor der Reise.
