A&O Allgemein 20.10.2016 15:56

So wirkt sich Reisen auf die Persönlichkeit aus


Viele von uns sparen jedes Jahr wieder für den großen Sommerurlaub, andere planen seit Jahren eine Weltreise oder freuen sich auf die Klassenfahrt. Reisearten gibt es viele und doch stellt sich bei allen die Frage nach dem „Warum eigentlich? “. In unserem Expertenartikel möchten wir erklären, was das Reisen in einem Menschen auslöst, wie es ihn verändert und warum es so wichtig ist, auch einmal über den Tellerrand hinaus zu blicken.

Renate Freisler
Businesscoach und Trainerin
www.renatefreisler.de





Christiane Nupnau-Herde
Diplom-Psychologin und Trainerin
www.nupnau-herde.de





Gila Delbrück
Buchautorin, MasterCoach für Persönlichkeitsentwicklung und Paarberatung
www.giladelbrück.de






"Einfach mal loslassen" - das Motto vieler Reisen. Bedeutet Reisen automatisch Entspannung?



„Das ist eine interessante Frage. Die kurze Antwort lautet ‚Nein‘. Im Gegenteil, für einige Menschen bedeutet Reisen erst mal Stress. Viele Faktoren können eine automatische Entspannung verhindern. Das beginnt schon bei der Planung oder der Anreise, die alles andere als entspannend sein kann. Starke Klimaveränderungen fordern den Körper.
Neue, ungewohnte Situationen können den Stresspegel steigen lassen und einer Entspannung im Weg stehen.
Wie kann Reisen entspannend werden? Hier spielt natürlich die Persönlichkeit des Einzelnen eine große Rolle. Für viele Menschen ist eine bekannte Umgebung oder ein familiäres Ambiente im Urlaub wichtig. Sie fahren lieber mit Familie/Freunden jedes Jahr an die gleichen Orte. Von den Hoteliers werden sie herzlich begrüßt. Sie fühlen sich fast wie zu Hause. Diese Menschen werden sich dort wahrscheinlich schnell entspannen. Reisen die gleichen Menschen ständig in fremde Länder oder werden sie laufend mit neuen Situationen konfrontiert, werden sie eher angespannt ihre ‚schönsten Tage‘ verbringen.
Bei anderen kann es genau das Gegenteil sein. Sie wollen Abwechslung, suchen immer wieder nach Neuem oder einen Kick. Reisen kann und darf auch Abenteuer sein. Neue Erfahrungen machen, mit anderen Menschen in Kontakt kommen und dabei etwas über sich selbst lernen.
Für viele ist das Rezept eine Mischung aus positiver Spannung, Aktivität und Entspannung. Je nach Bedürfnisse des Einzelnen wird dieser Mix unterschiedlich sein. Deshalb meine Empfehlung: Sei Dir bewusst, was Dir gut tut.

Was brauchst Du für Deine Erholung? Was könnte Dich vielleicht inspirieren und Dir Kraft für Deinen Alltag geben?“


   - Renate Freisler





 


„Das kommt natürlich darauf an, wohin man fährt, wie man reist, was man loslassen möchte und ob man körperliche oder mentale Entspannung braucht.
Wer immer an den gleichen Ort fährt, sich komplett durchorganisieren lässt und sich jeden Tag routiniert auf der gleichen Liege einrichtet, braucht vielleicht diese körperliche Ruhephase und Regeneration, um den Stress des ‚Hamsterrades‘ hinter sich zu lassen. Bestenfalls gewinnt er durch die Ruhe auch neue Erkenntnisse und schöpft neue Kraft.
Allerdings braucht er seine Sicherheits- und Komfortzone auch nicht zu verlassen und verpasst auch eine Menge - zumal zwei der wichtigsten menschlichen Bedürfnisse Abwechslung und Wachstum sind!
Wer im Urlaub alte Gewohnheiten, seine Bequemlichkeit oder Ängste (z.B. Flugangst) loslässt, sich stattdessen darauf einlässt, ungewohnte Herausforderungen zu meistern und seinen Horizont zu erweitern, wird hingegen mit einem Gefühl von viel mehr Lebendigkeit und einem gesteigerten Selbstbewusstsein belohnt.

Und das Erleben neuer Dinge gibt Abstand zum Gedankenkarussell und den täglichen Aufgaben und bringt dadurch auch mentale Entspannung.
Kleine oder große Abenteuer, neu gewonnenes Wissen, Begegnungen mit Menschen und Naturerlebnisse schaffen außerdem einen neuen Spielraum, ermöglichen belebende Inspiration, neue Perspektiven und damit einen Erfahrungsschatz, der für die eigene Entwicklung viel mehr wert sein kann als ein reiner Entspannungsurlaub. Und ganz sicherlich bleibt so ein Urlaub viel mehr im Gedächtnis haften.“

- Gila Delbrück









Inwiefern beeinflussen fremde Kulturen unsere eigenen Werte?



 „Reisen in fremde Kulturen lassen den Reisenden die eigenen Werte und Standards überprüfen. Und so kann ein ‚Kulturschock‘ sogar ein sehr heilsamer Schock sein!


Was man zuhause für notwendig und völlig normal hält, wird in fremden Ländern oft ganz anders gesehen oder vielleicht sogar mit Kopfschütteln quittiert. Ist Disziplin, Pünktlichkeit und Pflichterfüllung wirklich so wichtig? Wie fühlt sich Flexibilität und Gelassenheit an?
Bei Reisen in fremde Kulturen lernt man, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und völlig neue Sichtweisen zu spüren und anzunehmen - das baut Vorurteile ab, ermöglicht den Blick auf das eigene Leben mit neuen Augen und erleichtert so auch den Kontakt mit Fremden im eigenen Land.

Auch der Überfluss im eigenen Lebensentwurf wird bewusster wahrgenommen und der Lebensstandard bewusster und dankbarer geschätzt, statt ihn als selbstverständlich zu betrachten.


Wo auf der Welt gibt es schon unbegrenzt bestes Trinkwasser aus dem Wasserhahn?


Auf diese Weise kann eine Reise in eine fremde Kultur ein erfrischendes „Raus aus dem alten Schubladendenken!“ bedeuten, begrenzende Werte können losgelassen und ganz neue, befreiende Werte hinzugewonnen werden – wie zum Beispiel mehr Achtsamkeit und Toleranz, mehr Flexibilität oder mehr Abenteuerlust.


Denn – vielleicht geht es ja auch ganz anders und vielleicht ist anders viel besser?“

- Gila Delbrück



„Sie können uns anregen, unseren Blickwinkel erweitern oder Denkweisen verändern. Wir werden immer wieder mit anderen Werten von fremden Kulturen konfrontiert. Unsere Werte beeinflussen unser Denken und Handeln. Lassen wir uns inspirieren vom Anderssein oder ist es uns eher suspekt? Sind wir offen und interessiert dem Unbekannten gegenüber? Oder sehen wir unsere Werte als einzigen Maßstab und bewerten damit andere Menschen und Kulturen? Für mich ist es nicht nur das Eine oder das Andere. Ich sehe es wie eine Landkarte, auf der es Bekanntes und Unbekanntes bzw. Neuland gibt.
Mal angenommen, Du bist Neuem gegenüber aufgeschlossen und interessiert. Du bist neugierig, was es im Neuland zu entdecken gibt. Dann werden Dich fremde Kulturen eher bereichern. Deine Landkarte erweitert sich.

Untersuchungen bei Auslandsstudierenden zeigen, dass sich z. B. ihre Werte von Offenheit von der Kontrollgruppe unterscheiden.
Sie werden bei ihren Auslandsaufenthalten von fremden Kulturen beeinflusst. Ob positiv oder negativ hängt mit den Bewertungen der Person zusammen. Eine hohe Offenheit wird meist mehr Verständnis erzeugen, als eine stark ausgeprägtes Traditionsstreben oder wenig Veränderungsbereitschaft.
Vor allem die sozialen und emotionalen Erfahrungen beeinflussen uns Menschen. Das ist auf Reisen ähnlich wie im täglichen Leben. Positive Erlebnisse fördern das gegenseitige Verständnis. Auch wenn wir nicht alles für uns annehmen müssen, können wir fremde Kulturen anerkennen und ihnen Respekt entgegenbringen. Das kann manchmal herausfordernd sein.“

- Renate Freisler



 






Können auch negative Reiseerfahrungen eine positive Wirkung auf uns haben?




„Ja natürlich, auch negative Reiseerfahrungen können uns positiv beeinflussen. Wie gehen wir mit den Erfahrungen um? Was lernen wir daraus? Reisen bildet und erweitert unseren Horizont.
Wird jemand mit der Armut in einem armen Land konfrontiert, kann das mit einer Initialzündung verbunden sein. Ein Mensch mit ausgeprägter Hilfsbereitschaft kann Unterstützung für die leidenden Menschen vor Ort organisieren. Oder denke mal an die vielen ehrenamtliche Helfer auf der ganzen Welt. Ob die Ärzte ohne Grenzen oder andere sozial engagierte Menschen. Bei vielen von ihnen ist die Motivation zu helfen aus einer negativen Erfahrung heraus entstanden. Gerade bedeutsame oder emotionale Ereignisse – ob positiv oder negativ – stoßen Veränderungen an.
Schon Konfuzius sagte: ‚Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.
Was bleibt vom Reisen? Erinnerungen, Eindrücke, Erkenntnisse, Bilder, Gefühle und vieles mehr. Wie Reisen die eigene Persönlichkeit entwickelt, hängt von jedem Einzelnen ab. Verändern werden wir uns mit jeder Reise.”

- Renate Freisler



„Gerade der Urlaub ist oft verbunden mit dem Wunsch nach hundertprozentiger Erfüllung der eigenen Vorstellungen. Alles muss einfach perfekt sein. Das Wetter, die Leute, das Hotel … Aber natürlich ist das nicht immer so. That’s life.
Das Leben an sich ist mit Erfahrungen verbunden, an denen man wachsen und seine eigenen Begrenzungen überprüfen und neu justieren kann. Und natürlich gibt es auch in der Urlaubszeit Licht und Schatten.
Jeder Mensch denkt und empfindet auf seine eigene Weise – was der eine gut findet und womit er völlig entspannt umgeht, ist für den anderen Stress oder Ärger.
Erst unsere eigene Bewertung macht Dinge negativ - nicht die Tatsache, dass sie geschehen!
Die Nicht-Erfüllung unserer Erwartungen und die damit empfundene Enttäuschung lässt Dinge oft nur auf den ersten Blick negativ erscheinen.
• Ist denn schlechtes Wetter wirklich so schlimm? Entdecken Sie neue Möglichkeiten!
• Das Gepäck ist nicht angekommen? Auch damit kann man flexibel umgehen und es ersetzen.
• Krank im Urlaub? – Das kann Ihnen zuhause auch passieren. Und auch im Ausland gibt es Ärzte.
• Ungewohnte Infrastruktur? Zu hohe Preise? Vertrauen Sie Ihren eigenen Lösungsmöglichkeiten und stellen Sie fest, dass Sie notfalls auch anders können!
• Vielleicht erkennen Sie, dass Sie viel flexibler sind, als Sie dachten, und erleben, dass Sie sich selbst vertrauen und Situationen meistern können, was immer auch geschieht.
• Möglicherweise entdecken Sie etwas Neues, was Ihnen eine einen wertvollen Impuls gegeben hat?
Was zuerst Angst macht oder Ärger bereitet, entpuppt sich vielleicht als große Überraschung, ist vielleicht Wochen später der Lacher auf jeder Party und im Nachhinein ein unvergessliches Erlebnis, bei dem Sie über sich hinausgewachsen sind oder etwas Wertvolles für Ihr Leben mitgenommen haben.“

- Gila Delbrück



 






Auf welche Fähigkeiten und Aspekte unserer Persönlichkeit wirkt sich Reisen aus?



„Die ersten Reiseerfahrungen machen kleine Kinder mit ihren Eltern. Sie erleben im Schutz der Eltern, dass es andere Orte als das bekannte Zuhause gibt.


Wenn wir davon ausgehen, dass Sicherheit ein grundlegendes Bedürfnis kleiner Kinder ist und dieses Sicherheitsgefühl sich auch während einer Urlaubsreise einstellt, dann wird ein Kind mit dem Reisen an sich etwas Positives verbinden.

Dazu gehören die Erfahrungen - zunächst unter Anleitung der Eltern, später dann auch in eigener Regie - sich in einer fremden Umgebung zurecht zu finden, sich in einer anderen Sprache verständigen zu können, sich mit anderem Essen anzufreunden oder andere kulturelle Gepflogenheiten zu erleben. Schlicht die Erfahrung: es gibt andere Länder, es gibt andere Lebensbedingungen für die dort lebenden Menschen, und es gibt andere Kulturen.


Dennoch ist es ein großer Unterschied, ob man zu einem komfortablen Strandurlaub reist oder in den finnischen Wald in eine Hütte ohne fließendes Wasser und Strom, wo echte Pfadfinder-Kenntnisse erforderlich sind.


Ein Pauschalreisender überlässt dem Reiseveranstalter die Reiseplanung, die der Individualreisende selbst übernimmt. Er braucht daher Organisationstalent, effektive Zeitplanung und realistische Einteilung seines Budgets. Je geübter jemand darin ist, umso mehr Vorfreude auf die Reise wird ihm allein die Planung bringen. Und umso länger dauert eigentlich seine Reise. Die Reise selbst erweitert den Horizont und das Verständnis für andere Kulturen; es kann dazu führen, die eigenen Lebensgewohnheiten in Frage zu stellen und das Denken über andere Kulturen zu überprüfen.


Der Effekt ist gewachsenes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und mehr Kenntnis über sich und andere. Eine wertvolle Belohnung, die Lust auf mehr machen kann.“


- Christiane Nupnau-Herde











Wie wichtig sind Reiseeindrücke für unsere persönliche Entwicklung?


„Reisen bildet - diese Feststellung ist nun in zweierlei Hinsicht zu verstehen: Reisen erweitert nicht nur unseren Horizont, unser Wissen über andere Länder, deren Menschen und ihre Kultur. Reisen bildet auch unsere Persönlichkeit.


Denn: Es passiert etwas mit uns, wenn wir reisen.


Wir werden herausgefordert in unserer Anpassungsfähigkeit und unserem Willen, nicht aufzugeben und durchzuhalten, wenn es schwierig wird.

Noch tiefgreifender ist die Erfahrung im Ausland, sich selbst als Fremder unter Fremden zu fühlen. Denn dieses Gefühl hebelt zunächst alles aus, was in der Heimat selbstverständlich, vertraut und bekannt war. Es fordert uns da heraus, wo wir uns eben noch mit schlafwandlerischer Sicherheit bewegten. Was sich in vertrauter Umgebung sicher anfühlte, ist auf einmal gar nicht mehr sicher. Es ist so, als würden wir noch einmal laufen lernen und uns eine Umwelt aneignen, von der wir glaubten, sie schon vollständig zu kennen. Das kann verunsichern oder auch ängstigen.
Wir durchlaufen erneut einen Prozess des Lernens, wir integrieren Neues in unser Denken, Fühlen und Handeln - solange, bis es uns vertraut geworden ist. Sich im Fremden geborgen fühlen, ist daher wohl die tiefgreifendste Erfahrung, die ein Reisender machen kann. Daraus erwächst die Erkenntnis, dass aus dem Fremden Vertrautes werden kann und aus Fremden geschätzte Mitmenschen oder auch Freunde werden können. Diese Erkenntnis erweitert unser Bewusstsein über uns selbst und die Welt und lässt immer wieder neue Lust am Reisen entstehen.“


- Christiane Nupnau-Herde











Welche Gründe sprechen dafür, alleine auf Reisen zu gehen?



„Alleinreisende sind dies nicht nur aus Überzeugung, sondern auch, weil sie niemand gefunden haben, mit dem sie gemeinsam reisen können.


Wer allein reist, muss wenig Rücksicht auf Bedürfnisse anderer nehmen und kann sein eigenes Urlaubs-Programm gestalten. Der Schritt aus der Komfortzone - der Sicherheit der eigenen vier Wände - hinaus in die Welt fällt aber nicht jedem leicht und bedeutet auch nicht, dass Alleinreisende sich völlig angstfrei auf den Weg machen.


Nur auf sich selbst gestellt und mit sich selbst konfrontiert sein ist eine besondere Erfahrung, die im Zeitalter des Mobiltelefons und der weltweiten Vernetzung für manche völlig neu ist.

Es ermöglicht die Erfahrung, sich selbst neu kennen zu lernen im Kontakt mit fremden Menschen. Das Gefühl des Alleinseins auszuhalten und Ängste zu überwinden, gibt der Persönlichkeit einen ungeahnten Schub. Am ehesten hilft eine positive Einstellung: sich schwierigen Situationen und den eigenen Ängsten stellen und die volle Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen, auch wenn es mal schwerfällt. Das alles birgt den grandiosen Effekt des gewachsenen Selbstvertrauens und die erstaunliche Erkenntnis ‚ich bin gar nicht allein‘.“


- Christiane Nupnau-Herde











Inwiefern wirken sich Klassenfahrten und Aufenthalte in Jugendherbergen und Hostels prägend auf die Entwicklung von Schülern aus?


„Klassenfahrten sind eine spezielle Form des Reisens: Im Schutz der Klassengemeinschaft, im Kreis der Schulfreunde gemeinsame Zeit in einem Schullandheim verbringen, fördert die Persönlichkeit eines Kindes, denn es weiß nun: ‚Ich kann auch ohne Eltern sein‘. Trennungsängste und Heimweh müssen und können überwunden werden. Wenn das gelingt, nehmen Kinder eine wertvolle Erfahrung mit nach Hause. Was vorher noch beängstigend war, ist dann im Idealfall zu einem erstrebenswerten Ziel für spätere Reisen ohne die Eltern geworden.


Auf Klassenfahrten gilt es, die neu gewonnene Freiheit verantwortungsvoll und kreativ zu nutzen.
Der Experimentierfreude der Kinder und Jugendlichen sind zwar Grenzen gesetzt, das richtige Einschätzen von Gefahren oder schwierigen Situationen aber birgt die Chance, sich selbst, die eigenen Fähigkeiten und persönlichen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen oder sie auszubauen, z.B. die Erprobung der persönlichen Belastbarkeit und die Fähigkeit, die richtige Lösung für ein Problem zu finden. Darin liegt ein großer Effekt der Klassenfahrt. Sie legt den Grundstein für späteres Reisen.
Jugendliche erproben ihre Reiselust gern mit Altersgenossen in Jugendherbergen oder Hostels, die wunderbare Möglichkeiten sind, eine fremde Stadt zu erobern oder auch internationale Freundschaften zu schließen und damit den eigenen Horizont immens zu erweitern.

Junge Leute reisen gern als Backpacker durch andere Länder oder Kontinente, sie verbinden sogar Reisen und Arbeiten und verdienen sich damit ihr Urlaubsgeld selbst. Damit bauen sie nicht nur ihr Wissen über andere Länder aus, sondern erfahren am eigenen Leib, was es heißt, sich in der Fremde unter völlig neuen Bedingungen zurecht zu finden. Der Persönlichkeit gibt dies einen enormen Schub in Richtung Selbständigkeit, Unabhängigkeit, Selbstwert und Freiheitsgefühl. Und vielleicht hat alles mal auf einer Klassenfahrt angefangen.”


- Christiane Nupnau-Herde




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