Hallo,
ich befand mich ursprünglich in einem zweiwöchigen Aufenthalt im A&O Hostel Galluswarte Frankfurt.
Ich bin am 20.12.2025 angereist und möchte mich mit dieser Nachricht über mehrere sehr negative Erfahrungen beschweren, die letztlich dazu geführt haben, dass ich meinen Aufenthalt vorzeitig abbrechen musste.
Zunächst habe ich mir nach meiner Ankunft ein Bett bezogen und dieses durch persönliche Gegenstände eindeutig als belegt gekennzeichnet. Als ich am darauffolgenden Tag zurückkam, musste ich feststellen, dass das Bett von einer anderen Person neu bezogen worden war, sodass ich in ein anderes Zimmer umziehen musste.
Auch dort wurde mein Bett später vom Zimmerpersonal abgezogen, obwohl sich meine persönlichen Gegenstände noch dort befanden. Unter anderem wurde mir mein Deo entnommen, welches mir bis heute nicht wieder ausgehändigt wurde.
Der für mich gravierendste Vorfall ereignete sich im Lobbybereich. Ich lag dort auf einer Couch und hatte kurz die Augen geschlossen. Ein Mitarbeiter Ihres Hauses weckte mich daraufhin unsanft und behauptete, er habe mich bereits fünfmal versucht zu wecken. Diese Aussage entspricht nicht der Wahrheit, da ich nicht geschlafen habe.
Im weiteren Verlauf wurde mir in einem sehr unfreundlichen Ton mitgeteilt, dass Schlafen in diesem Bereich nicht erlaubt sei. Darüber hinaus wurde mir sinngemäß nahegelegt, dass bereits das bloße Schließen der Augen als Verstoß gewertet werden könne und mir in diesem Zusammenhang ein Hausverweis drohe.
Ein weiterer Mitarbeiter forderte mich anschließend in einem äußerst bedrohlichen Ton auf, meine Füße vom Sitzkissen zu nehmen. Schuhe hatte ich dabei selbstverständlich nicht an.
Auf meine Nachfrage nach dem Grund wurde mir lediglich grob entgegnet, dass ich auch des Hauses verwiesen werden könne und dass sie hier „das Sagen“ hätten. Mir wurde zudem angedroht, ich würde beim erneuten Ablegen meiner Füße auf dem Sitzkissen sofort des Hauses verwiesen.
Im Rahmen eines von mir angeregten Beschwichtigungsversuchs wurde mir immerhin eingeräumt, dass ich meine Augen schließen darf.
Die Namen der beteiligten Mitarbeiter wurden mir nicht unmittelbar genannt. Erst auf spätere Nachfrage teilte mir der zuerst genannte Mitarbeiter seinen Namen als Herr Ellen mit, nachdem er hinterfragte, warum ich diesen wissen wolle. Den Namen des zweiten Mitarbeiters nannte mir Herr Ellen ebenfalls erst am Ende des Gesprächs; dieser soll Patrick heißen. Zu diesem Zeitpunkt war die betreffende Person nicht mehr anwesend, ein Nachname wurde mir nicht genannt.
Besonders beunruhigend war zudem, dass sich eine weitere Person, offenbar nicht zum Personal gehörend und von der Straße kommend, in das Geschehen einmischte. Diese Person richtete mir gegenüber mehrfach Drohungen aus und kam mir dabei auch körperlich sehr nahe. Erst nach diesen Drohungen wiesen die anwesenden Mitarbeiter die betreffende Person schließlich in ihre Schranken. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich jedoch bereits deutlich bedroht und verunsichert gefühlt.
Zusätzlich möchte ich erwähnen, dass sich bereits vor diesem Vorfall eine weitere Person, offenbar ebenfalls von der Straße kommend, in der Lobby aufhielt. Diese Frau, die mehrere Tüten bei sich trug, unterhielt sich ganz normal mit einem Mitarbeiter an der Theke. Erst nachdem ich selbst darauf hingewiesen hatte, wurde darauf reagiert. Dies empfand ich als widersprüchlich zu dem mir gegenüber zuvor sehr strikt und teilweise bedrohlich kommunizierten Vorgehen.
Hinzu kommt, dass ich gegen Ende meines Aufenthalts an zwei verschiedenen Tagen jeweils eine Person schlafend auf einer Couch im Eingangsbereich gesehen habe. Das Personal, das mich zuvor wegen der gleichen Situation sehr scharf und bedrohlich angegangen war, reagierte in diesen Fällen offenbar überhaupt nicht und ignorierte dies vollständig. Auch dies empfand ich als äußerst inkonsequent und schwer nachvollziehbar.
Trotz der geschilderten Vorfälle kam es zu keiner aus meiner Sicht angemessenen Klärung oder Lösung. Aus diesem Grund habe ich meinen Aufenthalt nach etwa einer Woche vorzeitig abgebrochen und bin in das Hostel Five Elements gewechselt.
Bis jetzt habe ich keine Antwort von Ihnen erhalten. Das nenne ich mal miserablen Kundenservice.
Mit freundlichen Grüßen
Rafael P.