Anne Frank Zentrum
Das Anne Frank Zentrum dokumentiert in der ständigen Ausstellung „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ die Lebensgeschichte Anne Franks mit vielen Familienfotos und Zitaten aus dem Tagebuch. Die deutsche Partnerorganisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam ist eine anerkannte Institution in der Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus, Diskriminierung und Antisemitismus.
Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Viele nennen es Holocaust-Mahnmal, das riesige Feld mit 2.711 Betonstelen zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Entgegen aller Befürchtungen ist es ein belebter Ort geworden. Manche halten es für einen Spielplatz und springen von Stele zu Stele, andere sehen ein Gräberfeld und legen kleine Steine auf die Stelen. Hobbyfotografen sind vor allem morgens und abends vom grauen Beton und den Schatten begeistert. Weitere Assoziationen sind möglich und erwünscht. Unter dem abstrakten Denkmal wird es dann konkret, am „Ort der Information“, mit Portraits, gelesenen Biografien, Namen etc.
Denkmal zur Bücherverbrennung
Das Denkmal erinnert an die öffentliche Bücherverbrennung am 10. Mai 1933. Mitten auf dem Bebelplatz symbolisiert eine in den Platz eingelassene Glasplatte, unter der sich grellweiße leere Bücherregale befinden, die Einschränkung aller geistigen Freiheiten im Nationalsozialismus.
Gedenkstätte Sachsenhausen
Die am Reißbrett als idealtypisches Konzentrationslager konzipierte Anlage sollte dem Weltbild des Nationalsozialismus architektonischen Ausdruck geben und die Häftlinge auch symbolisch der absoluten Macht der SS unterwerfen. Über 200.000 Häftlinge aus vielen Ländern Europas wurden zwischen 1936-45 nach Sachsenhausen deportiert. Heute befindet sich hier ein internationaler Gedenk- und Lernort, an dem Projekttage und andere bildungsorientierte Veranstaltungen durchgeführt werden.
www.gedenkstaette-sachsenhausen.de
Topographie des Terrors
Mit über 500.000 Besuchern im Jahr gehört die "Topographie des Terrors" zu den meist besuchten Erinnerungsorten in Berlin. An dem Ort, an dem sich während des "Dritten Reichs" die Zentralen der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts befanden, informiert sie seit 1987 über die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats. Die Dauerausstellung macht die europäische Dimension derNS-Schreckensherrschaft sichtbar. Es gibt einen Geländerundgang mit 15 Stationen, der das ehemalige "Prinz-Albrecht-Gelände" räumlich und inhaltlich erschließt (Audioguide kostenlos erhältlich). Im neuen Dokumentationszentrum ist die Dauerausstellung "Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße" untergebracht. Im Ausstellungsgraben entlang des Baudenkmals Berliner Mauer wird etwa in der Zeit zwischen Mai und November wieder die Ausstellung "Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror" gezeigt. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.topographie.de















